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Psychische Erkrankungen

Depressionen

Stand 2022

Anzahl erkrankter Menschen

Im Jahr 2022 waren deutschlandweit 9.491.000 Menschen an Depressionen erkrankt.

Als Erkrankung gilt, wenn die Krankheit im zurückliegenden Jahr dokumentiert wurde (1-Jahres-Prävalenz). Es werden Erkrankungsfälle bei Personen ab dem 10. Lebensjahr gezählt.

Krankheitshäufigkeit in Deutschland je Geschlecht

Anzahl erkrankter Menschen (1-Jahres-Prävalenz)
9.491.000Menschen von75.837.000 Menschenin Deutschland3.456.000Männervon 37.226.000Männernin Deutschland6.035.000Frauenvon 38.611.000Frauenin Deutschland

Zeitlicher Verlauf in Deutschland von 2017 bis 2022

Anzahl erkrankter Menschen (1-Jahres-Prävalenz)

Krankheitshäufigkeit in Deutschland je Altersgruppe und Geschlecht

Anzahl erkrankter Menschen (1-Jahres-Prävalenz)
männlich
weiblich

Kurzbeschreibung Depressionen

Depressionen sind psychische Erkrankungen, die unter anderem durch eine gedrückte Stimmung, vermehrtes Grübeln, Antriebslosigkeit und verminderte Lebensqualität gekennzeichnet sind.

Sie verlaufen typischerweise episodenhaft, das heißt die Krankheitsphasen sind oft auch ohne Therapie zeitlich begrenzt.

Downloads

Faktenblatt: Depressionen in Deutschland

Abbildungen als PDF-Dokument. Automatisch generiert.

Gesundheitsatlas: Depressionen in Deutschland

Publikation als PDF-Dokument. Stand Oktober 2024.

Depressionen im Zusammenhang mit regionalen Faktoren

Hier finden Sie Darstellungen zur Erkrankungshäufigkeit differenziert nach verschiedenen Regionalmerkmalen. Dabei werden Analysen auf Ebene regionaler Einheiten vorgenommen (sogenannte „ökologische“ Untersuchungen). Diese „ökologischen“ Untersuchungen lassen keine direkten kausalen Rückschlüsse zu.

Weitere Informationen dazu finden Sie in unseren Publikationen.


Neben der Siedlungsstruktur wurden für diese Analysen solche Regionalmerkmale ausgewählt, bei denen Zusammenhänge mit der Erkrankung aus der Literatur bekannt sind und geeignete Daten vorhanden sind.

Depressionen-Prävalenz nach Kategorien der Rückenschmerzhäufigkeit

Depressionen kommen in Regionen mit vergleichsweise vielen Einwohnerinnen und Einwohnern mit Rückenschmerzen häufiger vor.

Chronische Krankheiten, wie zum Beispiel Rückenschmerzen, sind ein Risikofaktor für die Entstehung von Depressionen.

Dabei wurde jeweils die Bevölkerung ab 10 Jahren betrachtet (für Depressionen und Rückenschmerzen).

Weitere Informationen zum Zusammenhang zwischen Rückenschmerzen und Depressionen finden Sie in der entsprechenden Gesundheitsatlas-Publikation.

Anteil faktisch
Anteil fair

Depressionen-Prävalenz nach Kategorien der Häufigkeit von Angststörungen

Depressionen kommen in Regionen häufiger vor, in denen viele Einwohnerinnen und Einwohner mit Angststörungen leben.

Dabei wurde jeweils die Bevölkerung ab 10 Jahren betrachtet (für Depressionen und Angststörungen).

Depressionen treten häufig in Kombination mit anderen psychischen Krankheiten wie Angststörungen auf.

Wenn eine psychische Begleiterkrankung vorliegt, ist die Gefahr für eine Chronifizierung der Depression höher.

Weitere Informationen zum Zusammenhang zwischen Angststörungen und Depressionen finden Sie in der entsprechenden Gesundheitsatlas-Publikation.

Anteil faktisch
Anteil fair

Depressionen-Prävalenz nach Deprivationskategorien

Depressionen kommen bei Einwohnerinnen und Einwohnern in Regionen mit einer hohen sozioökonomischen Benachteiligung (Deprivation) etwa gleich häufig vor wie in weniger stark benachteiligten Regionen (Regionen mit niedriger Deprivation).

Weitere Informationen zum Zusammenhang zwischen der Deprivation und Depressionen finden Sie in der entsprechenden Gesundheitsatlas-Publikation.

Anteil faktisch
Anteil fair

Depressionen-Prävalenz nach Siedlungsstrukturkategorien

Depressionen kommen in der Bevölkerung von Metropolen und Großstädten häufiger vor als Regionen mit ländlicher Siedlungsstruktur.

Weitere Informationen zum Zusammenhang zwischen der Siedlungsstruktur und Depressionen finden Sie in der entsprechenden Gesundheitsatlas-Publikation.

Anteil faktisch
Anteil fair