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Psychische Erkrankungen
Stand 2022
Als Erkrankung gilt, wenn die Krankheit im zurückliegenden Jahr dokumentiert wurde (1-Jahres-Prävalenz). Es werden Erkrankungsfälle bei Personen ab dem 10. Lebensjahr gezählt.
Kurzbeschreibung Depressionen
Depressionen sind psychische Erkrankungen, die unter anderem durch eine gedrückte Stimmung, vermehrtes Grübeln, Antriebslosigkeit und verminderte Lebensqualität gekennzeichnet sind.
Sie verlaufen typischerweise episodenhaft, das heißt die Krankheitsphasen sind oft auch ohne Therapie zeitlich begrenzt.
Downloads
Faktenblatt: Depressionen in Deutschland
Abbildungen als PDF-Dokument. Automatisch generiert.Gesundheitsatlas: Depressionen in Deutschland
Publikation als PDF-Dokument. Stand Oktober 2024.Hier finden Sie Darstellungen zur Erkrankungshäufigkeit differenziert nach verschiedenen Regionalmerkmalen. Dabei werden Analysen auf Ebene regionaler Einheiten vorgenommen (sogenannte „ökologische“ Untersuchungen). Diese „ökologischen“ Untersuchungen lassen keine direkten kausalen Rückschlüsse zu.
Weitere Informationen dazu finden Sie in unseren Publikationen.
Neben der Siedlungsstruktur wurden für diese Analysen solche Regionalmerkmale ausgewählt, bei denen Zusammenhänge mit der Erkrankung aus der Literatur bekannt sind und geeignete Daten vorhanden sind.
Depressionen-Prävalenz nach Kategorien der Rückenschmerzhäufigkeit
Depressionen kommen in Regionen mit vergleichsweise vielen Einwohnerinnen und Einwohnern mit Rückenschmerzen häufiger vor.
Chronische Krankheiten, wie zum Beispiel Rückenschmerzen, sind ein Risikofaktor für die Entstehung von Depressionen.
Dabei wurde jeweils die Bevölkerung ab 10 Jahren betrachtet (für Depressionen und Rückenschmerzen).
Weitere Informationen zum Zusammenhang zwischen Rückenschmerzen und Depressionen finden Sie in der entsprechenden Gesundheitsatlas-Publikation.
Depressionen-Prävalenz nach Kategorien der Häufigkeit von Angststörungen
Depressionen kommen in Regionen häufiger vor, in denen viele Einwohnerinnen und Einwohner mit Angststörungen leben.
Dabei wurde jeweils die Bevölkerung ab 10 Jahren betrachtet (für Depressionen und Angststörungen).
Depressionen treten häufig in Kombination mit anderen psychischen Krankheiten wie Angststörungen auf.
Wenn eine psychische Begleiterkrankung vorliegt, ist die Gefahr für eine Chronifizierung der Depression höher.
Weitere Informationen zum Zusammenhang zwischen Angststörungen und Depressionen finden Sie in der entsprechenden Gesundheitsatlas-Publikation.
Depressionen-Prävalenz nach Deprivationskategorien
Depressionen kommen bei Einwohnerinnen und Einwohnern in Regionen mit einer hohen sozioökonomischen Benachteiligung (Deprivation) etwa gleich häufig vor wie in weniger stark benachteiligten Regionen (Regionen mit niedriger Deprivation).
Weitere Informationen zum Zusammenhang zwischen der Deprivation und Depressionen finden Sie in der entsprechenden Gesundheitsatlas-Publikation.
Depressionen-Prävalenz nach Siedlungsstrukturkategorien
Depressionen kommen in der Bevölkerung von Metropolen und Großstädten häufiger vor als Regionen mit ländlicher Siedlungsstruktur.
Weitere Informationen zum Zusammenhang zwischen der Siedlungsstruktur und Depressionen finden Sie in der entsprechenden Gesundheitsatlas-Publikation.